Uns gibt es jetzt

Aktualisiert: Okt 30



Moin, schön, dass du hier gelandet bist und mit uns einen großen Schritt gegen Frauenfeindlichkeit gehen möchtest!


Wir, das sind Rike, Maren, Greta, Olga und Lena, studieren alle in verschiedenen Semester an der Uni Lübeck Humanmedizin. Vor fast einem halben Jahr ist die Idee für diese Themenwoche entstanden. In Form von unzähligen Webex Treffen - manchmal im Urlaub, manchmal mit einem Urlaubs-Hintergrund, zahlreichen Telefonaten und WhatsApp Nachrichten haben wir geplant, überlegt, Ideen und Vorschläge entwickelt.


Was wollen wir eigentlich? - das war unsere erste Frage. Wir wollen Frauenfeindlichkeit transparent machen, wie sie in der Uni, unter Kommilitonen, in der Klinik und auch im privatem Alltag stattfindet. Denn das tut sie, wie wir in vielen Gesprächen feststellen mussten und aus persönlichen Erfahrungen wissen. Und es ist nicht so, als ob unsere Uni nichts dagegen unternehmen würde. Das tut sie, leider bekommen wir Studierende davon nur sehr wenig mit. Und genau das ist der erste Ansatz. Wusstest du, dass der Frauennotruf einmal im Monat bei uns am Campus eine Sprechstunde anbietet? Wer oder was die KoBAS sind und machen? Dass der Hochschulsport großartige Selbstbehauptungs- und -verteidigungskurse anbietet?


Uns war das zumindest so nicht klar! Also haben wir mit den verschiedenen Arbeitsgruppen der Uni gesprochen und wollen euch an unserem neuem Wissen teilhaben lassen. Unser zweiter Ansatz ist, Frauenfeindlichkeit aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Was kann ich tun, wenn ich betroffen bin?Wie kann ich Betroffenen helfen?Und wo können Täter sich Hilfe holen? Um diese und noch viele weitere Fragen zu beantworten haben wir mit dem Frauennotruf, proFamilia, der Rechtsmedizin und vielen weiteren Kontakt aufgenommen. Wir hatten das Gefühl, viele offene Türen einzurennen. Es gibt so viele Einrichtungen und Menschen, die fantastische Arbeit leisten und wir freuen uns, euch ein paar von ihnen vorstellen zu können.


Was wollen wir für die Zukunft? Wir wünschen uns, dass ihr seht, dass niemand alleine mit diesem Thema ist und wir fast alle davon betroffen sind. Fangt an zu reden, berichtet, was euch passiert ist, teilt gerne eure Catcall-Erfahrungen über Instagram oder per Mail an ichgucknichtweg@gmail.com mit uns, die wir dann anonym veröffentlichen. Dadurch wollen wir auch den letzten Idioten erreichen, der glaubt Frauenfeindlichkeit sei ok. Unterstützt und helft, wenn ihr mitbekommt, dass jemand von Frauenfeindlichkeit betroffen ist.


Wie Maren es so schön sagte: „Uns gibt es jetzt!“ - und so schnell werden wir auch nicht wieder gehen!


In diesem Sinne wünschen wir euch ganz viel Spaß bei den Veranstaltungen!

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